Hier entsteht die Seite Zubehör.

Zubehör ist schon mal ziemlich ungenau. Hier ist zu finden:

 Leuchtenbauteile (z.B.: Wannen, Reflektoren)

 

Betriebsgeräte  (z.B.: Vorschaltgeräte, Starter, Zündgeräte)

 

Bestimmte Leuchtmittel

 

Kondensatoren mit Warnhinweise

 

Lichtstignale (Ampeln u. Lichtverkehrszeichen)

 

 

 

 

Leuchtenbauteile

 

NEU Wannen/Abdeckgläser:

in Arbeit: (SIEMENS Glaswanne)

               (AEG Pfanne Perlwanne aus PMMA)

Reflektoren

 

Geschlossener Aluminumbecher von Siemens:  Typ: Ovalspiegel

Bild von lantern_vision

Hier die Luxusausführung mit Innenplatte von 1958

Dies war damals der modernste Reflektor für technische Strassenleuchten.  (gebaut 1957-1975)

Verbaut in Siemens: AL 50, AL 51, ALH 50, ALH 51, ALH 52, ALH 53, ALH 55, ALH 56, ALH 57, ALH 58 , ALH 500, ALH 560, ALH 561, 5NA 152, 5NA 352, 5NA 552*

 

*= Siemens hat später einer anderen Leuchte auch diese Typennummer gegeben.

 

Verstellbare Si-Alox Spiegelschalenoptik

(hier von Klassiker 5NA 590)

Diese Art Reflektor war über Jahrzente bei sämtlichen Leuchtenherstellern verbaut worden. Der große Vorteil bei diesen verstellbaren Spiegelsystem ist, dass das Licht den gewünschten Bereich sehr gut ausleuchtet.

Restauriert: Ja     Baujahr: 1991     Hergestellt von / bis: 1965 ; 2011

Verbaut in Siemens Leuchte: ALH 501, ALH 511, 5NA 171, 5NA 191, 5NA 371, 5NA 570, 5NA 590

 

Halbgeschlossener Aluminiumspiegel: von AEG

(hier die kleine Ausführung des Koffers 150)

Dieser Reflektor war schon eine Verbesserung des Spiegelreflektors. Nachteil war, er war nicht verstellbar.

Gebaut von / bis: 1962; 2015

In AEG Leuchte: Seilkoffer 150,  Koffer 150,  Größere Version in: Seilkoffer 250, Koffer 250

 

Spiegelschale von AEG /Aluspiegeltopf

 Einfacher Spiegeltopfreflektor . Gebaut von / bis: Mitte 1960er bis heute

Mitte der 1960er Jahre war dieser Reflektor ,wie der oberste Reflektor von Siemens, auch gleichzeitug der komplete Lampenraum. (Ovale Ansetzleuchte)

In den späten 1970er Jahren wurde dieser Reflektor als Alternativreflektor für Kofferleuchten benützt und in den 1980er Jahren als Standardreflektor für dekorative Leuchten und als Allgemeinreflektor für Eiförmige Lampen.

Verbaut in: Ovale Ansetzleuchte (größerer Reflektor), AEG Koffer 150, Citylux, Stradalux 450 u. 600-heute u.a. in Philips Metronomis

 

Geschlossener Aluminumspiegel /Aluspiegeltopf : Typ: SiOptal-Reflektor

(Links: Reflektor für offene Spiegelleuchte ALH561/ 5NA 321, ALH 562/ 5NA 322)

(Hier Reflektor von 5NA 583 mit HQL 80Watt)

Dieser Reflektor ist der Vorgänger aller Reflektoren von heute. Das gesamte Licht wird verwendet, sogar das, das die Kunstglaswanne zurückspiegelt.

Ein riesen Vorteil war, eine streuende Wanne wurde nicht mehr gebraucht. Die ersten Leuchten mit diesem Reflektor hatten daher auch gar keine Wanne.

Hergestellt von / bis: 1968 ; 2003

Verbaut in Siemens: ALH 561, ALH 562, 5NA 321, 5NA 322, 5NA 341, 5NA 583, 5NA 584

 

Spiegelreflektor von AEG

Dieser kleine Spiegelreflektor hält sich noch heute durch seine effiziente Form. Er ist gut geeignet für Ellipsoid-förmige Leuchtmittel ,wie auch für Röhrenförmige, wobei es bei Röhrenförmigen einen Zusatzspiegel gab) . Eine streuende Wanne wird nicht unbedingt benötigt, ist aber eine Verbesserung. Für E-Lampen (E=Ellipsoid) ist eine Prismenwanne erhältlich und für T-Lampen (T=Tubular engl. Röhre) eine Perlwanne. Dies war und ist nicht bindend. Für dekorative Leuchten mit diesem Reflektor ,wie auch technische ist keine Festlegung vorhanden. (Meisten wurden in dekorativen AEG Leuchten mit diesem Reflektor gefrostete Wannen und Perlwannen benützt; Für technische - Koffer 70- eher Prismen.

Hergestellt von / bis: 1973; heute

Verbaut in: KOFFER 70, Seilkoffer 70, Triangel, Stradalux 350, Stradasole 400

 

Radial-Facettenspiegel-Optik

(Hier von SiTeCO SC 50 5NA 587 von lantern_vision)                                                                   (Hier von SiTeCO SC 100, 5NA 588 und SC 50 5NA 587)

Dieser Reflektor ist nagelneu und das Maß aller lichttechnischer Leuchten von heute. Die Lichtreflexion ist computerberechnet und sorgt für die ideale Lichtnutzung. Es ermöglicht Leuchten ohne Lichtstreuende Wannen.

Hergestellt von / bis: 1997; heute

Verbaut in Siemens (SiTeCO) Leuchten: 5NA 392, 5NA 393, 5NA 551, 5NA 557, 5NA 587 und vielen dekorativen Leuchten;     Größere Reflektorversionen in:    5NA 552, 5NA 553 , 5NA 558, 5NA 559,5NA 588, 5NA 589

 

 

Fassungen

Hier werden ausschließlich Fassungen für Leuchtmittel über 2W gezeigt. Bedeutet: Es kommen folgende Fassungen vor: E27, E40, By22d, G13,  .

Für Entladungslampen gab es einst spezielle Fassungen mit Kennzeichnung. Verwendete Materiallien waren Messing, Porzellan, Keramik, Asbest, Bakellit, Kunststoff.

(links Keramik, rechts Porzellan)

Hier Fassungen E27 für Strassenleuchten. Links: Gelber Ring für NAV (Natriumhochdruckdampflampen) und rechts grüner Ring (bis 1974) für HQL (Quecksilberdampflampen).

 

 Betriebsgeräte

 

Unter Betriebsgeräten versteht man hier die Bauteile die zum Betreiben des Leuchtmittels notwendig sind. Kondensatoren sind nicht notwendig , aber sinnvoll .

Hier erst mal die einfachen Schaltpläne um die jeweiligen Leuchtmittel anzuschliessen:

Leuchtstofflampe:

Ich empfehle grundsätzlich Konventionelle Vorschaltgeräte (KVG)

 

Quecksilberdampflampe, Leuchtstoffröhre mit internen Zündstreifen und Natriumdampfhochdrucklampe mit internen Zündgerät: (Rechts 2 Lampen)

 

Halogenmetalldampflampen , Natriumhochdruckdampflampen:

Ganz einfach,oder?

 

Bilder vom Schaltplan Na (Natriumniederdruck) und Bilder von Betriebsgeräten folgen demnächst.

 

 

Vorschaltgerät- Transformator

Ein Transformator besteht aus einen Eisenkern und zwei Spulen . Der Eisenkern kann unterschiedliche Formen haben : U-Form, I-Form und M-Form . Um den Eisenkern ist auf der Eingangsseite die Primärspule umwickelt. Um die Ausgangsseite (zur Lampe) die Sekundärspule. Die Sekundärspule hat meistens weniger Windungen als die Primärspule. Z.B. bei Leuchtstofflampen. Dort wird die Spannung heruntertransformiert. Beispielsweise von 230V auf 40V.Umgekehrt kann man auch hochtransformieren. Auf dem Eisenkern ,egal welche Form , ist das Joch ,ein weiteres Eisen.  (Text hier noch ergänzen) 12.10.14

Dann sieht das ganze so aus:

Bild folgt demnächst! 12.10.14  event. Animation

Das Ganze funktioniert nur bei Wechselspannung (AC)!

Vorschaltgerät - Drosselspule KVG/VVG

Unter einen konventionellen Vorschaltgerät (KVG) in Form einer handelsüblichen Drosselspule versteht man einen Eisenkern um den eine Spule gewickelt ist. Bei jeder KVG/VVG Ausführung für nur eine Leistung ist das Anschließen der Leitungen egal.

Bei einem multiplen Vorschaltgerät , also für mehrere Einstellungen in Form von Leistungsabgriffen z.B. 80/125W gibt es mehrere Abgriffe von der Spule.

Das KVG hat eine unbegrenzte Lebensdauer. Das verlustarme Vorschaltgerät (VVG) dagegen ist die Sparversion davon , ist aber deutlich empfindlicher . Ansonsten hat das magnetische Vorschaltgerät ,ob KVG oder VVG, den Kurzschlussstrom als Erzfeind. Ab einen gewissen Strom wird so viel Hitze bei den Spulen entstehen, dass die Isolierung wegbrennt und dadurch die Spulen auf Dauer kurzgeschlossen sind . Dann heißts ein neues muss her!

Vorschaltgerät- Streufeldtransformator

(Text hier noch ergänzen) 15.12.13

Bild folgt demnächst! 15.12.13

Vorschaltgerät EVG

Das elektronische Vorschaltgerät besteht ,wie der Name schon sagt, nur aus elektronischen Bauteilen und hat meistens Gleichrichter eingebaut, wobei ein Anschluß ans Gleichstromnetz (DC) ebenso möglich ist. Elektronische Vorschaltgeräte benötigen (bei Leuchtstofflampen trifft das immer zu) keinen externen Starter. Elektronische Vorschaltgeräte lassen in der Regel die Leuchtstoffröhren vorglühen und starten sie dann sofort. Das schöne altmodische Geblinke der Leuchtstoffröhren entfällt hier gänzlich im gegensatz zu den alten magnetischen Vorschaltgeräten. Nachtteil: Bei kalten Temperaturen wird die Leuchtstoffröhre nicht genügend vorgewärmt.

 

Beispielbilder der jeweilgen Betriebsmittel (VG)

LS              (QUECKSILBERNIEDERDRUCKDAMPFLAMPE)

oben: May&Christe D 406 GS Drosselspule KVG für 40W LS(-U); Baujahr 1954

 

 

HQL           (QUECKSILBERHOCHDRUCKLAMPE)                                       

oben: May&Christe Drosselspule KVG für 250/400W HQL ; Baujahr 1958

 

NA             (NATRIUMNIEDERDRUCKDAMPFLAMPE)

oben: Schwabe Streufeldtransformator für 140W NA ;  Baujahr ~1970

 

NAV          (NATRIUMHOCHDRUCKLAMPEN)


oben: May&Christe N250-03.2H Drosselspule Na-V/SON-T; Baujahr: ~1979

 

 

Starter

Zur Geschichte der Starter:

Die Vorgänger der Starter hatten damals den Namen Glimmzünder, hatten Sockel,keine Sockel bzw. Edisonfassungen E14 und kleiner und hatten kein Gehäuse. Es waren somit eigentlich nur Glimmlampen. Offizielle Kürzel dieser Zünder: GZ             Es gab folgende Varianten [OSRAM]: GZ103, GZ111 und GZ131

Den Zünder GZ103 gab es noch bis 1968

Der Typ Zünder alias "Starter" -Kürzel: St - besteht aus einen Glimmzünder und einen Entstörkondensator in einem Gehäuse.

Die ersten Starter mit Metallgehäuse und mit/ohne typischer Glimmlampe waren komplett geschlossen. Durch das Gehäuse kam somit kein Licht und die Starter brauchten daher länger zum starten. Um den Startvorgang zu beschleunigen wurde das Gehäuseinnere später mit radioaktiver Farbe bestrichen,meistens Radiumfarbe, was half das Gas in der Glimmlampe zu ionisieren. Später wurde einfach am oberen Teil des Startergehäuses ein Loch freigelassen, dass Licht durchkam. (Siehe verlinkte Bilder unten). Die Radiumfarbe wurde durch eine Tritiumgasfüllung in der Glimmlampe ersetzt (Mit einer deutlicher kürzeren Halbwertszeit von 12,3 Jahren). Osram hat bis 1967 noch Metallstarter gebaut. 1967 kam der "Iso"Starter mit Isolierstoffgehäuse auf den Markt.(4-Pin Starter gab es weiterhin mit Metallgehäusen). Ab 1983 gab es in Gesamt-Deutschland nur noch Starter mit Gehäusen aus lichtdurchläßigen Kunststoff. Die heutigen Starter bekommen in völliger Dunkelheit wieder das Problem langsamer zu zünden, weil durch neue EU-Richtlinien auf radioaktive Stoffe verzichtet werden soll.

Zur Funktion der Starter:

ist im Aufbau

Hier werden OSRAM Starter gelistet von 1949 bis 1990

- ST151 psZ 1958    ,    ST131 mmz 1959     ,     ST151 nDZ 1965     ,    ST103 ktx 1966    ,     ST111 f.. 1978  ,  ST111 b 1984 ,

(Charlottenburg/BRD)   (Charlottenburg/BRD)   (Charlottenburg/BRD)  (Charlottenburg/BRD) (-/BRD)                (-/BRD)

 

Bestimmte Leuchtmittel

 

Da dies keine auf Leuchtmittel spezialisierte Seite ist, zeig ich nur Lampen ,die ich es Wert sehe gezeigt zu werden und erkläre dazu a weng ;-)

Quecksilberdampfhochdrucklampen

In der deutschen Strassenbeleuchtung wurden erst ab den 1950er Jahren HQL Leuchtmittel und da auch zunächst nur Mischlicht (Glühwendel + Quecksilberdampfbrenner) verwendet.

Ab Mitte der 1950er Jahre gabs dann regelmäßig in der Beleuchtung die Lampen wie heute. HQL von zunächst 80  , später ab 50 Watt, bis zu 2000 Watt.

Heute sind nur noch beschichtete Lampen dieser Art in Europa zu kaufen. Ich hab dennoch nagelneue Unbeschichtete:

HQK-T (Hochdruck-Quecksilber-Klar-Tubular)

Diese Klaren Röhrenförmigen Lampen sind einmalig. Sind auch Marke Eigenbau. Hier Leistung 125w ,kurze Röhre, Hergestellt 2011 ;

Die Lichtfarbe ist nicht weiss (weiss entsteht nur durch Beschichtung) , die Lichtfarbe ist stattdessen türkis.

Diese magslicht HQK-T lang 125w ist eine spezielle Lampe extra für meine Strassenleuchten. Der extrem lange Kolben macht scheinbar keinen Sinn- lichttechnisch nützt er nichts, doch dabei wurde sich etwas gedacht ;-) . Dieses Leuchtmittel ist für 2-lampige Leuchten in Reihenordnung um Energie zu sparen. Durch den langen Kolben passt in die Leuchte keine weitere Lampe und daher kann ich nicht zwei Lampen reindrehen. (Statt 2x 125w nur noch 1x 125w; 125w gespart!- Wer denkt das sei Blödsinn ,solle bedenken dass ich jede Leuchte voll bestücke- leere Fassungen gibt es dadurch eigentlich nie und durch die HQK-T lang bin ich gezwungen Energie zu sparen ^^.)

 

Dies ist eine magslicht Prototyplampe HQL12 mit Leistung 80W und einer sehr hohen Lebensdauer. Sie ist halbverspiegelt und für Leuchten ohne eigene Reflektoren gedacht.

 

Defekte NaV (Natriumdampfhochdrucklampe)

Das Natrium ist verbraucht aber diese Lampe ist ideal um den Lichtbogen zu zeigen.

Alle Gasentladungslampen erzeugen bei Betrieb durch Wechselstrom diesen Lichtbogen, der verantwortlich fürs Leuchten ist. Der Lichtbogen wird durch die Edelgase und meistens Hg sichtbar. (Selbst Standard NaV Lampen enthalten Quecksilber; dies ist oft zu erkennen bei Ende der Lebensdauer einer NaV(-T), wenn das Na verbraucht ist. Die Lampe leuchtet dann weiß bläulich und manchmal auch violett oder sogar pink.)

Oder siehe hier:

Keine Sorge, Sie sind nicht besoffen und sehen doppelt (ausser Sie sehen vier Brenner!) , da es sich um eine Zwilingsbrennerlampe handelt.

 

Die Quecksilberhochdrucklampen werden 2015 durch die EU verboten. Ein Umrüsten auf modernere Leuchtmittel wird daher erzwungen. Das Umrüsten von HQL auf andere Leuchtmittel ist jedoch nichts neues. Es gab schon seit den späten 1980er Jahren sogenannte Austauschlampen. Diese Leuchtmittel sind Natriumhochdrucklampen mit internen Zündgerät. Meistens sind das einfache Starter, die sehr anfällig sind. Diese Lampen werden 2015 nicht mehr hergestellt.

Hier ein Beispiel einer NAV-E 50W (Kolbengröße wie 70W NAV)

 

Klare Quecksilberdampflampen gibts ja nicht in Europa zu kaufen, diese hier war auch original nicht unbeschichtet:

 

 

 

 

Bald wird geerntet...

 

 

Demnächst folgen hier weitere Lampen und Bilder.

 

 

Kondensatoren und wichtige Hinweise

BEREICH IST IN ARBEIT

Bitte auf die wichtigen Hinweise nach der Tabelle beachten!

Passende Kapazitätswerte für die jeweilige Lampe bei 220V:

Quecksilberdampf-Hochdrucklampe (HQL,HQLS,HRL,HRLS,HPL,HPL-N,HPL4PRO,HSL,HSL-BW)

Watt (W) µF
50 7
80 8
125 10
250 18
400 2x13,5
700 2x20
1000 3x20
2000* 8x20,je 2 in Reihe

*bei  380V wird  ein 37µF Kondensator benötigt

 

Leuchtstofflampen (L,LS,TL,Sonderformen...)    Tabelle wird demnächst vervollständigt

Watt (W) µF
20 3
25 3,5
32 4,5
40 4,5
40-1 6
65 7
120 18

 

Natriumdampflampen (Na,SO)              SOX und NAV,NAV-T folgen demnächst

Watt (W) µF
45 20
60 20
60-2 20
85 20
100 2x13,5
100-2 2x13,5
140 2x13,5
150-2 2x20
200 2x20
220*² 9*²

*² Lampe erfordert 380V

Wichtige Hinweise

  Auf jeden Kondensator ,der in Leuchten verbaut wurde, steht Hersteller, Baujahr, Spannung, Kapazität (in µf) und Baujahr auf dem Gehäuse. Desweiteren ist abzulesen welche Isoliermittel enthalten sind.

In älteren Kondensatoren wurde oft das giftige PCB (Polychlorierte Biphenyle) eingesetzt und diese wurden 1983 in Deutschland in Kleinkondensatoren verboten. Kondensatoren die nach 1982 hergestellt wurden sind daher unbedenklich. Kondensatoren die keine Beschriftung haben und die dazugehörige Leuchte ein paar Jahre nach 1983 gebaut wurde, sind auch unbedenklich. Gefährlich ist ein PCB Kondensator an sich nicht, da das PCB luftdicht verschlossen in einem Aluminiumgehäuse steckt . Sollte der Kondensator jedoch ausgelaufen sein (gelbe Flüssigkeit), muss mit höchster Obacht der PCB haltige Kondensator entsorgt werden. Dafür gibt es einen speziellen Sondermüll. Niemals PCB mit der Haut in Berührung bringen! 

Offizielle Aushänge  der Warnung  und Identifikation von PCB haltigen Kondensatoren gibt es für den Privatmann nicht. Aus dem Grund hab ich mir ein eigenes Verzeichnis angelegt, das ich gerne veranschauliche:

Tabelle zur Übersicht auf PCB-freie und PCB-haltige Bezeichnugen
  PCB-Frei PCB-Haltig  
       
  MP (Metallpapier), MKP (Metallkunststoffpapier), MKK, LP, LK, MPK, MPP, MFK,MKV, KO CP (Clophen), CD (Chlordiphenyl), HPC, CPA, A 30, A 40, A 50, C 2, 4 C, CL, CPH, CKH, CKN, 3cD, LD03  
  LSI, LSP, LSK, LSN, LSW, LSF, LPM, LKI P 25, P30, P40, P50, LR, LBK, RK1, C, 3CP, PA 40, LKC, LKP, BK, CE, CW, CLA  
  LMPI, MPM, LMKX, MMKX, MKV, MUP Clophen, Orophen, Delor, Clodiphenyl  
    LCX, LCU, MCX, MCU, LMX, KCL, LKC, LKCT, LKE  
       
  am Häufigsten: MP am Häufigsten: CP  
       
       

   Übrigens, alle deutschen und holländischen Aluminiumbecher-Glimmstarter enthalten PCB-Harz!  Nach dem PCB-Verbot wurden keine Starter mit Metallgehäuse mehr gebaut.

Hier: Sylvania COP-65 CERAMIC GLOW (Sicherheitsstarter für 65W LS-Lampen; frühe 1960er Jahre)

 

 

Lichtsignale

 

 Ampeln sind schließlich auch in meine Sammlung gekommen, sammeln werd ich diese Abteilung aber nicht. Strassenleuchten reichen ;-)

Hier zumindest meine eigenen Signalgeber: (rechts von den Bildern die bewegte Funktionsdarstellung)

 

1. Siemens Halske Schutzblinker  DAA130

Restauriert: Nein   Baujahr: 1979   Hergestellt von / bis: ~1970 ; heute   Leuchtmittel: Signalgeberglühobst "SIG" 60Watt

 

2. Siemens Magslight 4-Weg-Seilampel

Restauriert: Nein   Baujahr: 1978, ~1985; Seilhänger: 1959   Hergestellt von/ bis: nie  da Eigenbau    Leuchtmittel: Signalgeberglühobst "SIG" 4x 60Watt + 4x Allgebrauchsglügbirne Matt 40Watt

 

3. Siemens Halske "Wasserkopf" DAA 650

Restauriert: Nein Baujahr: 1978 + 1993   Hergestellt von/ bis:  ~1970, heute  Leuchtmittel: Signalgeberglühobst "SIG" 3x 60Watt

 

          Streuscheiben

Bei Ampeln ist wie auch bei Strassenleuchten eine passende und nichtblendende Lichtstreuung wichtig. So gibt es einige Variationen an Streuscheiben, wobei ich gezielt nur einen Typus habe: Die Spinnweboptik

Für AGL, Niedervolt u. LED

(von links nach rechts: 300mm Glas für AGL/-Niedervolt, 210mm Glas für AGL/-Niedervolt, 210mm Kunststoff für Leuchtdioden)

Lichtverkehrszeichen

 

Leuchtende Verkehrszeichen waren von 1949 bis in die 1990er sehr verbreitet, doch heute sind sie aufgrund von Gesetzesänderungen sehr selten geworden.

Typische Leuchtmittel für beleuchtete Verkehrszeichen waren Leuchtstoffröhren . Teilweise auch Glühbirnen und Glühkörper (Gas).

 

Hier ein Vorfahrt-Achten-Schild mit Ring-Leuchtstoffröhre 40W von 1984

NOCH IM AUFBAU